NS-Gedenkarbeit

Bei der Gedenkarbeit an die Zeit des Nationalsozialmus steht derzeit die Erinnerungswerkstatt Augsburg im Vordergrund, die neben einem Gedenkbuch mit Biographien der NS-Opfer vor allem an den letzten Wohnorten der NS-Opfer Stolpersteine verlegen bzw. Gedenkbänder anbringen möchte, um so an die Opfer zu erinnern, aber auch um deutlich zu machen wie flächendeckend die Verfolgung vonstatten ging.

Ergänzend gibt es seit Langem Bemühungen, die Halle 116 auf dem ehemaligen Sheridan-Gelände zu einem Denkort an das ehem. KZ-Außenlager umzugestalten. Engagiert sind hier ganz unterschiedliche Gruppierungen, doch konkrete Pläne für eine Umsetzung der Idee gibt es immer noch nicht.

Etwas in Vergessenheit geraten ist der Holocaust-Gedenkraum im rechten Seitenraum des Unteren Rathausflezes, der an die ermordeten jüdischen AugsburgerInnen erinnert.

Zur Erinnerungsarbeit gehören auch Führungen zur Geschichte des Nationalsozialismus (geschichtsagentur; VVN) in Augsburg sowie zu den Deportationen der Augsburger JüdInnen (JKMAS).

Schon seit Langem gibt es einen Gedenkort auf dem Augsburger Westfriedhof, wo auch immer wieder Gedenkfeiern stattfinden.

Auch verschiedene Straßen erinnern an die Opfer des NS bzw. an Widerstandskämpfer (schon lange Leonhard-Haussmann-Straße, Beimlerstraße in Pfersee; erst seit kürzerer Zeit neue Straßen auf dem Sheridan-Gelände, z.B. Karl-Nolan-Straße)

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