Stolpersteine

Einerseits ist es sehr erfreulich , dass sich ein breiter Kreis sehr engagierter BürgerInnen im Rahmen der Erinnerungswerkstatt mit den Opfern des Nationalsozialismus beschäftigt und deren Biographien – soweit recherchierbar – in einem Gedenkbuch festhält, andererseits zeigt sich bei der Umsetzung, dass nur an die Opfer mit einem Stolperstein oder einen Gedenkband erinnert wird, die eine entsprechende Lobby und/oder überlebende Familienangehörigen hinter sich haben. So werden einige „Opfer-Familien“, so die Familie Nolan/ Pröll oder auch die Familie Einstein in Kriegshaber, aber auch die Familie Lossa sehr stark protegiert. während viele andere ohne „Lobby“ nicht gewürdigt werden.
Wenn schon Stolpersteine/ Gedenkbänder, dann an alle Opfer (= die Ermordeten) des Nationalsozialismus und nicht nur an eine kleine Gruppe.
Für die jüdischen Opfer des Nationalsozialimus ist hier das von Gernot Römer u.a. initiierte Mahnmal im Rathaus vorbildlich, das alle jüdischen Opfer gleichwertig in alphabetischer Reihenfolge nennt.

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